Michaels Space

Schloss Neubeuen

Archive for März 2011

Was wir uns von den Entwicklern von OneNote noch wünschen

leave a comment »

· Seitenumbruchsvorschau
Der Fall der Fälle, den man eigentlich nicht braucht: Einen Abschnitt oder gar ein ganzes Notizbuch auszudrucken oder sinnvoll in ein PDF-Dokument zu konvertieren. Hier wäre eine Seitenumbruchsvorschau, wie man sie aus Excel kennt richtig cool. OneNote könnte vorschlagen, wie es ausdrucken würde und der Benutzer hat nochmal die Möglichkeiten die Seitenumbrüche zu verschieben. Das Symbol „Papierformat“ bietet leider nur ein Blatt Papier pro OneNote-Seite

· Tabulatoren und Formeln
OneNote ist kein Textverarbeitungsprogramm und Word kein Notizbuch. Die Möglichkeiten Tabulatoren zu setzen, und selbst Formeln abspeichern zu können, wie man es von Word kennt, würde die Entscheidung für OneNote einfacher machen.

· Mehrere zertifikatsgeschützte Ebenen

Für schriftliche Prüfungsarbeiten auf dem PC sollten mindestens drei Ebenen möglich sein. Die unterste Ebene könnte z.B. das vom Lehrer entworfene Arbeitsblatt sein. Auf der zweiten Ebene dann die Arbeit des Schülers und die Korrektur dann in der dritten Ebene.
Jede Ebene könnte mit jeweils einem Klick das Dokument mit der aktuellen Ebene schützen und mit einem Zertifikat versehen.
So wichtig wie für rechtliche Nachweise nicht veränderliche Ebenen sind, so wird die Funktion „Schreibbereich einfügen“, doch sehr gerne verwendet.
Platz einzufügen würde aber bedeuten, dass sich auch die geschützte Angaben-Ebene bzw. beide Angaben-und-Antworten-Ebenen mit der Verschiebung der darüber liegenden Ebene verschieben müssten. Dies wäre aber durch zertifikatsgeschützte Ebenen ausgeschlossen.
Die Problematik liegt also im Detail. Ein möglicher Ansatzpunkt könnte sein: Die Lehrer könnten z.B. einen „Fix“-Aufgaben-Container, einen „Flex“-Antworten-Container und einen „Flex“-Korrektur-Container in einen Fragen-Container packen. Jetzt widerspricht es zwar der Zertifizierung dass Dokumente verändert werden, aber vielleicht schafft man es Verschiebungen zuzulassen?
Oder noch besser: man zertifiziert nicht den Abschnitt oder die Seite, sondern die einzelnen Containerarten: „Fix“-Aufgaben-Container und die „Flex“-Container. Das „abgeschwächte“ Zertifikat der Seite könnte dahingehend sicherstellen, dass alle Container (in sich selbst) unverändert auf der Seite zu finden sind.

· Bildtools
Immer wieder schwer vermisst sind die in anderen Office Anwendungen schon längst integrierten Bildtools.

· Öffnen von einzelnen Abschnitten
Einen einzelnen Abschnitt in einem Verzeichnis zu öffnen, welches schon einmal als Notizbuch geöffnet war erweist sich seit OneNote 2010 als vehemente Schwierigkeit.
Beim Öffnen von Tests und Prüfungen sollte sich vielleicht nicht das ganze Notizbuch öffnen. Das Öffnen eines einzelnen .one-Dokumentes wird durch die in OneNote 2010 neu eingeführte Hilfsdatei „Notizbuch öffnen.onetoc2“ verhindert. Diese Hilfsdatei muss erst gelöscht werden, um OneNote zu überreden, die Frage zu stellen, ob man die Datei als Abschnitt oder Notizbuch öffnen möchte.
Der Ausbau der Kommandozeilenparameter wäre hier hilfreich. Speziell das Öffnen eines einzelnen Abschnitts.

· Verschobene Elemente

Leider müssen wir feststellen, dass immer wieder Elemente um kleine Abweichungen verschoben sind. Wenn die Arbeiten bewertet werden ist es z.B. schon wichtig, bis wohin z.B. das Wurzelzeichen geht. Wir konnten feststellen, dass die Verschiebungen selten in dem Moment stattfinden, in denen geschrieben wird, aber wenn die Seite neu geöffnet wird, sind Verschiebungen vorhanden.

· Dmitry-Ravdin-Fehler
In seltenen Fällen in Kombination mit Stifteingabe und einem Doppelklick schafft man es, dass der Stift als Radierer ohne Kontakt zu haben handschriftliches wieder löscht.

· Cachefile-Hinweise bei mandatory roaming profiles und Notebookeinsatz
Es gibt eine sehr deutliche Warnung davor, den Speicherort des Cache-Files zu ändern. Dieses liegt standardmäßig im „AppData\Local“-Verzeichnis, welches beim Abmelden vom Netzwerk gelöscht wird. Die offline-Nutzung des Notizbuchs wird dadurch bei mandatory roaming profiles verhindert. In diesem Fall muss man also sogar den Pfad verändern.

· Mindmapintegration
Bei OneNote 2003 wurde von einer externen Firma ein Mindmap-Programm in OneNote als Plugin zur Verfügung gestellt. Dieses wurde jedoch nicht mehr weiter entwickelt.

· Klärung der Synchronisation
Nach kurzer Recherche ist klar, dass im Netzwerk gespeicherte Notizbücher nicht in einem Windows-Offline-Folder-synchronisierten Verzeichnis liegen dürfen. Wie OneNote sich mit LiveMesh (oder anderen Synchronisationsprogrammen) verhält sucht man dann doch vergebens.

· Protokollierung der Verwendung von Rechtschreibung und Sprache in Überprüfen
Einen Schalter, der eine – nicht durch den Benutzer veränderbare – Seite pro Abschnitt erstellt, die die Verwendung der Recherche und Sprachtools protokolliert (vielleicht auch den Benutzer und den ursprünglichen Ort mit Zeitstempel, wenn ein Abschnitt oder Abschnittsgruppe verschoben wurde, würde die Akzeptanz OneNote beim Abitur zu nutzen durch das Kultusministerium sicher vereinfachen.
Bzw. könnte eine Sperrung der Überprüfen-Werkzeuge ähnliches bewirken.

· Haben Sie schon einmal gemeinsam an einem freigegebenen OneNote-Notizbuch gearbeitet?
Dann hatten Sie sicher auch den einen Scherzkeks dabei, der bei der letzten Kalkulation den Dezimalpunkt gelöscht hat. Oder es ist ein ganzer Kontinent auf der Weltkarte verschwunden. Keiner war’s. Keiner hat’s bemerkt. Und dann? Hier müssen die Freigaben dedizierter vergeben werden, vor allem, was das Löschen und Radieren angeht.

· Schnelle Ansicht zweier unterschiedlicher Seiten (gibt es schon)
Auf Papier legen die Lehrer gerne zwei Arbeiten nebeneinander, um Sie besser vergleichen zu können. Eine tastenkombinationsgestützte Zwei-Seiten-nebeneinander-Vollbildansicht-Lösung, wobei man je nach aktiver Hälfte auf die vorherige/nächste Seite wechseln kann, ist bereits vorhanden.
In OneNote Windows+Links, F11, Strg+M, Windows+Rechts, F11
Danach anklicken einer Bildschirmhälfte. Mit Strg+BILD-AUF schaltet man auf die nächste darzustellende Seite innerhalb der OneNote-Struktur, mit Strg+BILD-AB auf die vorherige.

Tolle Lösung!

· Transparenten Druck einfügen
Klassisches Beispiel ist das ein Arbeitsblatt vom Lehrer (um es vor Veränderungen zu schützen) als Ausdruck eingefügt wird. Nun können aber z.B. die karierten Hilfslinien auf dem Arbeitsblatt nicht eingeblendet werden. Toll wäre es, wenn man beim Drucken an OneNote die Farbe Weiß transparent machen könnte.

· Tolle Lösungen:
Tastaturlayout dem umgebenden Text anpassen.

Advertisements

Written by michaelfees

28. März 2011 at 09:26

Was sind die Vorteile von Microsoft OneNote in der Schule?

leave a comment »

Microsoft OneNote gibt uns die Chance – strukturiert und fächerübergreifend – den Inhalt eines Schuljahres in einem Notizbuch zu sammeln und einzelne Elemente, wie z.B. Formeln mit Kategorien zu hinterlegen, die wiederum über eine Kategoriensuche auf einfache Weise eine schicke Formelsammlung ergeben.

Die unschlagbare Suche in handschriftlichem Text und sogar in Bildern und die Gliederung in Abschnittsgruppen, Abschnitte, Seiten und Unterseiten sind weitere Vorteile.

Werden für den Unterricht spezielle Programme wie Euklid DynaGeo oder Geogebra für Geometrie, Seilnacht für Chemie, Google Earth für Geografie, Adobe Photoshop Elements für Kunst oder Capella 1200 für Musik verwendet, so kann der Inhalt an den Drucker “An OneNote 2010 senden” geschickt werden. Die Ergebnisse der Programme können somit in OneNote archiviert werden. Ein Link neben dem Druck des Ergebnisses ermöglicht es OneNote die entsprechende Anwendung mit der Musikdatei, dem Bild oder der Konstruktion aufzurufen.

Jeder Ausdruck eines Programms kann somit in das OneNote-Notizbuch an der entsprechenden Stelle innerhalb des zugehörigen Lernstoffs abgelegt werden. Eigene Anmerkungen innerhalb und neben den “Ausdrucken” ergänzen die Dokumentation der Arbeiten. Und sollte nur ein kleiner Bildschirmausschnitt benötigt werden, so kann mit OneNote eben jener Ausschnitt als Bild “eingeklebt” werden.

Hyperlinks ermöglichen bei fächerübergreifendem Unterricht einen schnellen Zugriff auf den querverweisenden Lernstoff des anderen Faches.

Zusammen mit unserem pädagogischen Netzwerk INiS, welches Arbeiten mit dem gleichen Dateinamen in einen Aktenkoffer – mit je einem Unterordner pro Schüler – einsammelt, erleichtert Microsoft OneNote bei der Korrektur den Wechsel von einer Arbeit zur nächsten, da ein lästiges Öffnen und Schließen der Arbeiten durch das Öffnen des Aktenkoffers als Notizbuch alle Arbeiten gleichzeitig öffnet und nur ein einziger Mausklick notwendig ist, um von einer Arbeit auf die Nächste zu gelangen.

Da ein versehentliches Verändern der Schülerarbeit durch den Lehrer bei der Korrektur möglich ist, speichern die Schüler kurz vor Abgabe der Prüfungsarbeiten diese als PDF ab. Diese PDF-Datei kann im Zweifelsfall zum Vergleich herangezogen werden. Das Erstellungs-/Änderungsdatum der PDF kann dabei als Beweisindiz verwendet werden.

OneNote mit seiner automatischen Sicherungsfunktion erleichtert uns im Falle eines Falles ebenfalls die Arbeit. Alle fünf Minuten wird eine Sicherung des gerade bearbeiteten Abschnitts erstellt. Pro Abschnitt behalten wir zehn Sicherungen, was der Arbeit der letzten 50 Minuten entspricht.

Lehrer können Seiten oder Abschnitte Ihres Notizbuchs mit INiS an die Schüler verteilen. Die Schüler müssen die Seiten dann nur noch an die richtige Stelle verschieben (abheften).

Durch die strukturierte Ablage nach Schuljahren (Notizbücher), Fächern (Abschnittsgruppen), Hauptthemen (weitere untergeordnete Abschnittsgruppen), Themen (Abschnitte) und einzelnen Lernkapiteln (Seiten) ist alles an einer Stelle gesammelt. Dies erleichtert die Sicherung der Notizbücher (z.B. aktiv durch die Schüler als OneNote-Pakete) bzw. die Sicherung der Notizbücher über die Sicherungssoftware des Dateiservers.

Audio- und Videodateien können ebenfalls eingefügt werden. Beim Abspielen von Audiodateien wird sogar noch ein Bildlauf der OneNote-Seite durchgeführt, so dass Text und Ton zueinander passen.

Werden ein liniertes oder ein kariertes Blatt benötigt, können in OneNote die Hilfslinien eingeschaltet werden. Durch Verändern des Zoomfaktors ist selbst das Zeichnen von unterschiedlich breiten Parabeln mit einer Normalparabelschablone ohne viel Aufwand möglich.

Written by michaelfees

4. März 2011 at 00:27

Veröffentlicht in digital ink, Schloss Neubeuern

Warum legen wir Wert auf handschriftliche Hefteinträge?

leave a comment »

Wir werden immer wieder gefragt, warum unsere Schüler die meisten Ihrer Hefteinträge und Hausaufgaben handschriftlich mit dem digitizer pen bearbeiten sollen – die Arbeiten könnten ja auch getippt werden.

Die Vorteile der handschriftlichen Eingabe sind:

  • Hausaufgaben müssen selbst erstellt werden, da eine Kopie durch die individuelle Handschrift auffallen würde.
  • mathematische, physikalische oder chemische Formeln oder Sonderzeichen der Fremdsprachen sind handschriftlich schneller erfasst, als dies mit der Tastatur möglich wäre.
  • bei handschriftlicher Eingabe verfälscht/verbessert die Rechtschreibkorrektur nicht die Leistung des Schülers.
  • durch die gute Handschrifterkennung und Suchfunktionalität von Microsoft OneNote kann auch in handschriftlichem Text sehr gut gesucht werden.
  • der Unterricht wird nicht durch Tippgeräusche gestört und durch die Arbeit im Tabletmode versperrt der LCD-Bildschirm nicht die Sicht zwischen Schüler und Lehrer.

Es gibt aber auch Ausnahmen von der Regel.

Ein tabellarischer Lebenslauf wirkt mit gesetzten Tabulatoren in Word doch professioneller, als dies handschriftlich der Fall wäre.
Bei längeren Textpassagen, z.B. bei einer mehrstündigen Erörterung, ist ein nachträgliches Einfügen/Löschen von getipptem Text in Word angenehmer.

Written by michaelfees

3. März 2011 at 23:37

Veröffentlicht in digital ink, Schloss Neubeuern

Microsoft OneNote 2010 im Schloss Neubeuern

leave a comment »

Was macht Schloss Neubeuern, ein Gymnasium mit Internat ca. 15 km südlich von Rosenheim zu etwas besonderem?

Vielleicht die tolle Aussicht ins Inntal? Vielleicht die netten Angestellten der Schule?
Vielleicht aber auch, dass Schüler seit September 2009 ihre Hefteinträge überwiegend handschriftlich in Microsoft OneNote 2010 vornehmen, die Hausaufgaben als Aufgaben in Outlook verwalten, Prüfungsarbeiten in OneNote oder Word gestellt, geschrieben und korrigiert werden.

Die Anforderungen an Lehrer, Schüler und die Systembetreuer sind sehr hoch. Doch mit  Ehrgeiz und Zusammenhalt sind Schwierigkeiten wie Gipfel, die erklommen werden wollen.

Lehrkräfte, werden bereits nach dem Abitur im Mai – und somit mehrere Monate vor ihrem ersten digitalen Unterricht – im Umgang mit Lenovo ThinkPads X201 Tablets, unserem pädagogischen Netzwerk INiS und den Microsoftprogrammen OneNote und Outlook 2010 geschult.

Derzeit beginnt der Einstieg in das Programm “ditigal ink” mit der neunten Jahrgangstufe. Es wird zwar überwiegend handschriftlich mit einem digitizer pen auf dem Tablet geschrieben, um aber auch einmal längere Texte tippen zu können, erhalten die Schüler bereits in den 8. Klassen Tastschreibunterricht.

Written by michaelfees

3. März 2011 at 23:12

Veröffentlicht in digital ink, Schloss Neubeuern